Vienna Economic Forum – Meet Kosovo in Vienna 2026 fand am 9. Juni 2026 im Hotel Imperial Vienna unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von S.E. Herrn Albin Kurti, Ministerpräsident der Republik Kosovo, und S.E.  Herrn Dr. Christian Stocker, Bundeskanzler der Republik Österreich, beide Patronen des Vienna Economic Forum (VEF), statt.

<p“>Unter dem Motto „Kosovo in Focus. Kosovo’s Path to Economic Integration and Growth“ versammelte das Vienna Economic Forum – Meet Kosovo in Vienna 2026 hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie, internationalen Organisationen, Finanzinstitutionen und Wirtschaftskammern aus Österreich, Kosovo und der VEF-Region „Von der Adria bis zum Schwarzen Meer und darüber hinaus“ sowie Teilnehmer aus 16 Ländern weltweit. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen wirtschaftliche Integration, Investitionsmöglichkeiten, regionale Konnektivität sowie Infrastrukturentwicklung als wesentliche Faktoren für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Zusammenarbeit.

In ihrem Opening Statement erinnerte die Generalsekretärin des Vienna Economic Forum (VEF), Frau Botschafterin a.D. Dr. Elena Kirtcheva, an die Gründung des Vienna Economic Forum im Jahr 2004 und an dessen Mission, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und den Dialog in der VEF-Region „Von der Adria bis zum Schwarzen Meer und darüber hinaus“ zu fördern. Unter Bezugnahme auf den Leitsatz des VEF „Economy meets Politics“ betonte sie, dass die Wirtschaft der Motor der Entwicklung und ein stabilisierender Faktor für die regionale Zusammenarbeit sowie die europäische Integration sei.

Frau Generalsekretärin, Botschafterin a.D. Dr. Elena Kirtcheva, hob die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Vienna Economic Forum und seinem Mitgliedsland Kosovo seit dem Jahr 2008 hervor und präsentierte die einzelnen Etappen der positiven Entwicklung sowie die zunehmende aktive Rolle Kosovos in der VEF Region und darüber hinaus. Für die detaillierte Analyse dieser Entwicklungsetappen klicken Sie bitte hier.

Sie rief alle Teilnehmer dazu auf, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Konnektivität weiter zu stärken, und betonte, dass ein starkes und geeintes Europa den Beitrag aller Länder der VEF-Region benötige.

In seiner Introduction unterstrich der Präsident des Vienna Economic Forum, Herr Botschafter Dr. Emil Brix, die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit für die Zukunft Europas und würdigte die Republik Kosovo für ihre dynamische wirtschaftliche Entwicklung sowie ihre zunehmende Rolle in der regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Greeting Words übermittelte Frau Claudia Bauer, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie der Republik Österreich, im Namen von S.E. Dr. Christian Stocker, Bundeskanzler der Republik Österreich und Patron des Vienna Economic Forum. Bundesministerin Bauer bekräftigte das Engagement Österreichs für die Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, der europäischen Integration und des wirtschaftlichen Wachstums in Südosteuropa und hob die Bedeutung starker Partnerschaften zwischen Österreich, Kosovo und der gesamten VEF-Region hervor.

Der hochrangige Charakter des Vienna Economic Forum – Meet Kosovo in Vienna 2026 wurde durch die Teilnahme von S.E. Herrn Albin Kurti, Ministerpräsident der Republik Kosovo und Patron des Vienna Economic Forum, unterstrichen, der die Keynote Address während der Opening Session hielt. Ministerpräsident Kurti stellte die wirtschaftliche Entwicklung Kosovos, die Reformbemühungen des Landes sowie die bestehenden Investitionsmöglichkeiten dar und betonte die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit, Konnektivität und europäischer Integration für den künftigen Wohlstand Kosovos und der gesamten Region.

Die II. Session unter dem Motto „The Role of the Republic of Kosovo for the Consolidation of Different Economic Branches in the VEF Region ‘From the Adriatic to the Black Sea and Beyond’“ wurde von Herrn Kujtim Dobruna, Founder & Senior Partner von ECIKS, moderiert.

Die Session wurde mit einem Input von S.E. Herrn Kiminori Iwama, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Japans in der Republik Österreich und in der Republik Kosovo, eröffnet. Botschafter Iwama hob die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, wirtschaftlicher Stabilität und Konnektivität für die Entwicklung der Region hervor und betonte die wachsende Partnerschaft zwischen Japan und Kosovo.

Das Main Statement hielt S.E. Frau Mimoza Kusari-Lila, Ministerin für Industrie, Unternehmertum, Handel und Innovation der Republik Kosovo. Sie präsentierte die wirtschaftlichen Erfolge Kosovos, das Investitionspotenzial des Landes sowie dessen Beitrag zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb der VEF-Region. Dabei unterstrich sie die Bedeutung von Innovation, Unternehmertum und regionalen Partnerschaften als wesentliche Triebkräfte für Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

An der Diskussion beteiligten sich Dr. Gilbert Frizberg, Geschäftsführer der FI Beteiligungs- und Finanzierungs GmbH (F-Energies Group) und ehemaliges Mitglied des Österreichischen Nationalrates; Herr Kristian Kabashi, Co-Founder und Mitglied des Verwaltungsrates von Cybee LLC, Schweiz; MMag. Dr. Georg Weingartner, Regional Director Southeast Europe von AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA; Herr Oliver Derler, Geschäftsführer von Concentrix Balkans Austria and Hungary sowie Associated Partner ad hoc des Vienna Economic Forum; und DI Wolfgang Kröpfl, MBA, Geschäftsführer der enso GmbH, Österreich, und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum. Die Teilnehmer tauschten ihre Ansichten zu Investitionsmöglichkeiten, Innovation, digitaler Transformation, Unternehmertum, Energie sowie zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der gesamten VEF-Region aus.

Die III. Session unter dem Motto „Focus on Infrastructure Projects in Kosovo and in the Region“ wurde ebenfalls von Herrn Kujtim Dobruna, Founder & Senior Partner von ECIKS, moderiert.

Die Session wurde von S.E. Herrn Dimal Basha, Minister für Infrastruktur und Verkehr der Republik Kosovo, eröffnet. In seinem Main Statement hob Minister Basha die strategische Bedeutung moderner Verkehrsinfrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Integration Kosovos hervor. Er betonte das Engagement der Regierung zur Umsetzung von Infrastrukturprojekten, die die Konnektivität innerhalb des Westbalkans stärken und zur umfassenderen wirtschaftlichen Integration der VEF-Region „Von der Adria bis zum Schwarzen Meer und darüber hinaus“ beitragen.

Den Input hielt Frau Melike Ersoy, Business Development Director der Gülermak Heavy Industries Construction & Contracting Co. Inc., Türkiye. Unter dem Titel „Building the Backbone of a Region – Infrastructure, Connectivity, Commitment“ präsentierte sie die Rolle bedeutender Verkehrsinfrastrukturprojekte für die Förderung von Wirtschaftswachstum und regionaler Zusammenarbeit. Gestützt auf die umfassende Erfahrung von Gülermak beim Bau von U-Bahnen, Eisenbahnstrecken, Tunneln und Brücken in Europa und darüber hinaus unterstrich Frau Ersoy, dass moderne Infrastruktur das Rückgrat regionaler Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit darstellt.

Besondere Aufmerksamkeit galt strategischen Eisenbahn- und Verkehrsprojekten entlang wichtiger europäischer Korridore, darunter dem Korridor VIII, der die Adria mit dem Schwarzen Meer verbindet. Unter Bezugnahme auf laufende Modernisierungs- und Neubauprojekte im Eisenbahnsektor Südosteuropas betonte Frau Ersoy die Bedeutung grenzüberschreitender Konnektivität, effizienter Verkehrsnetze und langfristiger Infrastrukturinvestitionen für die Förderung von Handel, Mobilität und wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Sie verwies darauf, dass Infrastrukturprojekte nicht nur Orte miteinander verbinden, sondern auch dazu beitragen, Volkswirtschaften und Menschen näher zusammenzubringen und damit die weitere Integration der VEF-Region unterstützen.

Ein weiteres Main Statement hielt Dr. Severin Gruber, Generalsekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus der Republik Österreich. Dr. Gruber betonte die Bedeutung moderner Infrastruktur, regionaler Konnektivität und grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Südosteuropa. Er hob das anhaltende Engagement Österreichs zur Unterstützung von Infrastrukturinitiativen hervor, die zu einer engeren wirtschaftlichen Integration innerhalb der VEF-Region beitragen.

Weitere wertvolle Beiträge zur Diskussion leisteten Dr. Hana Dellemann, CEO & Country Director Austria von Hitachi Rail; Dr. Sebastián Sosa, Regional Resident Representative for the Western Balkans des Internationalen Währungsfonds (IWF); sowie Herr Erik Nora, Senior Transport Specialist der Weltbankgruppe. Die Teilnehmer tauschten Ansichten über Verkehrsinfrastruktur, Eisenbahnentwicklung, regionale Konnektivität, Infrastrukturfinanzierung, europäische Verkehrskorridore sowie die Rolle strategischer Investitionen für die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit in der gesamten VEF-Region aus.

Auf die Main Statements und den Input folgte eine Diskussion mit Vertretern österreichischer und internationaler Institutionen, Finanzorganisationen sowie führender Unternehmen des Verkehrs- und Eisenbahnsektors. Die Teilnehmer diskutierten über Infrastrukturfinanzierung, Eisenbahnmodernisierung, regionale Konnektivität, Verkehrskorridore sowie die Rolle strategischer Investitionen für die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Wettbewerbsfähigkeit in der gesamten VEF-Region.

In seiner Short Summary fasste der Präsident des Vienna Economic Forum, Herr Botschafter Dr. Emil Brix, die wichtigsten Erkenntnisse der Diskussionen zusammen und unterstrich die Bedeutung der weiteren Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Infrastrukturakteuren für die Stärkung der wirtschaftlichen Zukunft der Region.

In ihren Concluding Words dankte die Generalsekretärin des Vienna Economic Forum (VEF), Frau Botschafterin a.D. Dr. Elena Kirtcheva, allen Referenten, Teilnehmern und Partnern für ihren Beitrag zum Erfolg des Vienna Economic Forum – Meet Kosovo in Vienna 2026. Sie bekräftigte das Engagement des Vienna Economic Forum, die wirtschaftliche Zusammenarbeit, Konnektivität und den Dialog in der VEF-Region „Von der Adria bis zum Schwarzen Meer und darüber hinaus“ weiter zu stärken.

Das Vienna Economic Forum – Meet Kosovo in Vienna 2026 endete mit einem Networking Cocktail, ausgerichtet von der Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe, sowie bilateralen Gesprächen, die vom Vienna Economic Forum für seine Mitglieder und Partner organisiert wurden. Diese boten die Gelegenheit zur Fortsetzung der Diskussionen sowie zur Anbahnung neuer Kontakte und Kooperationsinitiativen.

Vienna Economic Forum dankt allen Kooperationspartnern für ihre Unterstützung:

AME International GmbH, Bulgarkontrola LTDenso GmbHChamber of Economy of Montenegro, MoldindconbankNovomatic AG, Serbian Association of Economists, Sopharma AG, Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Vienna Insurance Group AG

Besonderer Dank:

Vienna Insurance Group AG, Concentrix Balkan

Ein besonderer Dank gilt auch der Botschaft der Republik Kosovo in Österreich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

© Mrinë Godanca / The Prime Minister’s Office, Republic of Kosova

© Dessislav Pajakoff / SanusEtSalvus.com

Mehr lesen