2022

19th Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2022

Der Vorstand und die Mitglieder des Vienna Economic Forum haben die Ehre und die Freude gehabt, beim 19. Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2022 unter dem Motto „Wirtschaft trifft Politik in schwierigen und unsicheren Zeiten“ im Raiffeisen Bank International in Wien, am 14. November 2022, die eingeladenen Gäste, hochrangigen Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik aus 22 Ländern begrüßen zu dürfen.

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19th Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2022

Die Konferenz wurde von Herr Botschafter a.D Victor Jackovich, Präsident, Jackovich International LLC, USA und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum moderiert.


In seiner Eröffnungsrede der ersten Session: „Can the Economy be a Driving Force in Difficult and Uncertain Times“ begrüßte der VEF-Präsident DI Peter Umundum, Vorstand "Paket & Logistik" der Österreichischen Post AG die zahlreichen Teilnehmer vor Ort und online und hat über die Bedeutung einer starken Zusammenarbeit, gerade in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten gesprochen. Präsident Umundum betonte, dass das Vienna Economic Forum für unsere Schwerpunktregion eine Plattform für Kommunikation und Zusammenarbeit sei. Damit hat er die Teilnehmer eingeladen, diese wichtige Gegebenheit zu ihrem Nutzen zu machen.


Bei seiner Begrüßung und seinem Input hat der Gastgeber, Mag. Peter Lennkh, Mitglied des Management Boards, Corporate Banking, Raiffeisen Bank International AG, (RBI), Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum gesagt, dass, angesichts dieser aktuellen Krise und der vorherrschenden Unsicherheit, die europäische Politik ehrgeizige Maßnahmen ergreifen muss, um die wirtschaftliche Aktivität unseres Kontinents zu unterstützen und letztendlich unser westliches Demokratie- und Lebensmodell zu sichern.


In Ihrem Video-Impuls Statement betonte I.E. Frau Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend die Lehren aus dem vergangenen Jahrhundert in Europa, nämlich dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit funktioniert. Sie hat über die Bedeutung und die zahlreichen Erfolge der Zusammenarbeit der Balkanländer im Bereich der Digitalisierung sowie über die wichtige Rolle dieser Zusammenarbeit gesprochen. Ihre zentrale Botschaft lautete: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.


In ihrer Insight sprach die VEF- Generalsekretärin, Botschafterin a.D. Dr. Elena Kirtcheva darüber, wie wichtig es sei, der VEF-Vision des Aufbaus eines „Gemeinsamen Wirtschaftsraums von der Adria bis zum Schwarzen Meer“ treu zu bleiben, besonders in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten. Sie gab dem Publikum einige Negativ- (aufgegebenes Nabucco-Projekt) und Positivbeispiele (Griechenland-Bulgarien Interconnector) aus der Vergangenheit und erinnerte an die Notwendigkeit, sich in Zeiten wie diesen auf die regionale Zusammenarbeit und die Umsetzung langfristiger Projekte zu konzentrieren, die der VEF-Region und Europa neue Optionen bieten könnten.


Botschafter a.D. Victor Jackovich hat die zweite Session “Securing Regional Economic Development in an Insecure Environment. How to Manage the Challenges under the Pressure of the Reality” angekündigt und S.E. Herr Albin Kurti, Premierminister von Kosovo und Patron des Vienna Economic Forum eingeladen, seine Keynote zu halten.


S.E. Premierminister Kurti hat seine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass unsere regionale Wirtschaftsentwicklung davon abhängt, dass sich jedes einzelne Land des Westbalkans demokratischen Werten und Bestrebungen zur EU-Mitgliedschaft annähert. Die globale Pandemie und der darauffolgende Krieg in der Ukraine haben die demokratischen Entscheidungsträger und die Unternehmen aller Größen in den letzten zwei Jahren eine wichtige Lektion gelehrt: Es ist nicht nur eine absolute Notwendigkeit, Produktion und andere Dienstleistungen in geografisch näher gelegenen Regionen zu verlagern, sondern unsere Volkswirtschaften gleichermaßen auf solide Marktprinzipien und demokratische Werte zu stützen, um widerstandsfähig zu sein. Interesse und Werte gehen Hand in Hand.


Herr Djordje Radulovic, außenpolitischer Berater des Premierministers und ehemaligen Außenministers von Montenegro, erklärte, dass der beste Weg zur Bewältigung der heutigen Herausforderungen der Weg der europäischen Integration und der regionalen Zusammenarbeit ist. Mag. Peter Höfinger, Vorstandsmitglied der Vienna Insurance Group AG und Vizepräsident des Vienna Economic Forum, erklärte, dass wir in eine multipolare Welt eintreten, die viele der in der Vergangenheit verwendeten Mechanismen der Globalisierung verändern wird. Diese führt durch mehr Regionalisierung und Zusammenarbeit zwischen den Regionen. Dabei hob er die Bedeutung einer angepassten Lieferkette hervor. Mag. Thomas Arnoldner, CEO der A1 Telekom Austria Group, Mitglied des VEF-Vorstands, betonte, dass wir die Rolle der Technologie bei der Bewältigung der anhaltenden Krisen nicht unterschätzen dürfen. Es gilt: wer die Technologien beherrscht und am besten einsetzt, wird als Sieger aus diesen Krisen hervorgehen. Dr. Stephan Pachinger, LL.M, Partner, Freshfields Bruckhaus Deringer, Mitglied des VEF-Vorstands sprach über die Gefahren und Risiken eines nicht harmonisierten und fragmentierten Rechtsrahmens, wie er heute sichtbar und erlebbar ist.


In seiner Videobotschaft wies der EU-Kommissar für Nachbarschaft und Erweiterung S.E. Olivér Várhelyi darauf hin, dass das diesjährige Vienna Economic Forum zu einem kritischen Zeitpunkt für Europa und die Region komme.


Angesichts der beispiellosen Krise, die vor zwei Jahren durch die globale Pandemie verursacht wurde, und des aktuellen Angriffskriegs gegen Ukraine, der die Lage durch das Anheizen der globalen Inflation, die zunehmende geopolitische Fragmentierung und die Herausforderung der makroökonomischen Stabilität weiter verschlechtert hat, ging Kommissar Várhelyi auf die Auswirkungen dieser politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in der EU-Nachbarschaft und in den Ländern des westlichen Balkans ein. Er betonte, dass der Krieg die EU und die Nachbarländer näher zusammengebracht hat und dass die sich ändernde geopolitische Situation die EU-Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik gestärkt hat!


Kommissar Várhelyi schloss seine Rede mit der Betonung, dass die Stärkung der Bindungen zwischen der EU und dem Westbalkan in dieser neuen geopolitischen Realität unverzichtbar sei. Er wies darauf hin, dass die Region bestehende Strategien überdenken und neue Möglichkeiten wie Nearshoring weiter ausloten müsse, um Investitionen anzuziehen.


Die darauffolgende Q and A Session sorgte für rege Diskussionen und Gedankenaustausch mit den hohen Repräsentanten der regionalen und europäischen Politik sowie den hochrangigen Vertretern der österreichischen, regionalen, europäischen und internationalen Wirtschaft.


Die dritte Session begann mit dem Video-Keynote-Statement von Frau Dr. Lilyana Pavlova, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank (EIB) zum Thema: "Enhanced Cooperation between the Regional Economy and Politics – what is the right Way?". Dr. Pavlova hat die Bedeutung des Vienna Economic Forum als Plattform betont, die regionale Zusammenarbeit, wirtschaftliche Bindungen und Solidarität fördert. Sie wies darauf hin, dass wir mehr denn je unsere Kräfte in Richtung eines nachhaltigen und wohlhabenden Europas bündeln müssen.


Vizepräsidentin Pavlova sprach über das Bestreben der EIB, die Nachbarschafts- und Erweiterungsländer zu unterstützen, indem Anfang dieses Jahres eine eigene Zweigstelle EIB Global für die Operationen der Bank außerhalb der EU eröffnet wird. Diese Zweigstelle soll als dedizierter Arm dienen, um durch Verstärkung der lokalen Präsenz der EIB bei der Umstellung des Betriebsmodells zu assistieren und so der Region zu helfen, von der jüngsten EU-Initiative Global Gateway zu profitieren.


Zum Schluss sagte die EIB-Vizepräsidentin Dr. Pavlova, dass in diesen schwierigen Zeiten für die Welt, die die Grundlagen unseres Lebens und unserer Wirtschaft zu erschüttern drohen, der einzige Weg nach vorne darin besteht, alle Aktivitäten voranzutreiben, die eine nachhaltige Zukunft für alle gewährleisten. Die EIB-Gruppe kann zusammen mit der Europäischen Kommission und anderen lokalen Partnern eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Energiesicherheit, der grünen Wende und der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft spielen.


Herr Ahmet Burak Dağlıoğlu, Präsident von Presidency of the Republic of Türkiye Investment Office und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum hat die zweite Keynote gehalten. Er hat über die steigende Bedeutung regionaler Zusammenarbeit in Zeiten der Deglobalisierung gesprochen. Er betonte, dass nicht nur die politische oder wirtschaftliche Zusammenarbeit von Bedeutung sei, wenn wir über regionale Zusammenarbeit sprechen, sondern auch die Zusammenarbeit in Logistik und Infrastruktur für die Resilienz der Lieferketten wichtig sei. Daher müssen wir in verschiedenen anderen Bereichen der regionalen Zusammenarbeit denken und handeln.


Er betonte die vielen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind und die den Fokus von unserer Region ablenken. Wir müssen das genossenschaftliche Umfeld am Leben erhalten, um eine robuste Geografie mit politischen Feldern in Bezug auf Wirtschaft, Handels- und Investitionsbeziehungen zu haben. Alle beteiligten Interessengruppen müssen Entscheidungen auch unter Berücksichtigung des Wohlergehens anderer treffen.


In seinen Schlussbemerkungen forderte er alle Länder auf, sich an den internationalen Diskussionen zu beteiligen, und forderte die Entwicklung inklusiverer Politiken und inklusiver Mechanismen für die globalen Entscheidungsprozesse. Er betonte das Motto des Investment Office „Türkiye ist Ihr belastbarer Partner in Ihren Unternehmen“.


Dr. Achim Kaspar, Mitglied des Vorstandes, COO, Verbund AG, Vice-Präsident des Vienna Economic Forum hat davon gesprochen, dass die Energiepolitik das richtige Beispiel für die Zusammenarbeit in Europa auf der globalen Ebene darstellt. Energie ist von höchster Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung. Frau Dr. Nina Drakic, Präsidentin der Wirtschaftskammer Montenegro, VEF-Vorstandsmitglied, hat einen Überblick über die traditionellen Herausforderungen angeboten, mit denen die Wirtschaft konfrontiert ist, sowie auf die Verstärkungseffekte der aktuellen Herausforderungen gezeigt. Dr. Drakic brachte ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass wir verpflichtet sind, zu verlangen, dass die Ansichten der Geschäftswelt den Entscheidungsträgern nähergebracht werden. Herr Burak Bilge, CEO von Austria Card Türkiye und Präsident von Türkiye-Austria Business Council im Board of Foreign Economic Relations of Türkiye (DEIK), strategischer Partner des Vienna Economic Forum, äußerte sich zur Bedeutung der logistischen Zusammenarbeit und des Nearshorings sowie zur wichtigen Rolle, die Türkiye in diesen Bereichen bereits spielt und in den kommenden Jahren noch spielen wird. Außerdem betonte er das enorme Potenzial von Start-ups in der zukünftigen Zusammenarbeit. Mag. Teodora Georgieva, Executive Officer und Vorstandsmitglied von ICGB AD Gas Interconnector Griechenland – Bulgarien teilte die Erfolgsgeschichte von der Gründung der Kooperation bis zur Realisierung des Gas Interconnectors, insbesondere in diesen äußerst herausfordernden Zeiten. Sie betonte die strategische Rolle dieses beeindruckenden Projekts und nannte es „das Game-Changer für die Region“, das Optionen nicht nur für die beiden Länder, sondern auch für die gesamte Region bietet. Dr. Gabriel Lansky, Partner, Lansky, Ganzger, Goeth, Frankl + Partner (LGP), VEF-Vorstandsmitglied, sprach über die Zusammenarbeit nicht nur auf regionaler Ebene, sondern auch global und betonte die Auswirkungen, die die aktuellen Ereignisse auf die Weltwirtschaft haben. Er forderte das Publikum auf, einige zum Nachdenken anregende Aspekte der vielen Implikationen und Auswirkungen der Aktionen zu betrachten, die derzeit infolge des Krieges in der Ukraine in Kraft sind. Dr. Nikolay Tsenkov, Manager des Städtischen Garantiefonds der Stadt Sofia und Mitglied des VEF-Vorstands sprach über die Bedeutung der Geografie der Länder und die Möglichkeiten, die sie bietet. Er brachte seine Ansicht zum Ausdruck, dass in der gegenwärtigen Situation die regionale Zusammenarbeit im Vordergrund stehen sollte, die nicht nur eine Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher oder politischer Ebene bietet, sondern die Länder auch auf kultureller und traditioneller Ebene verbindet.


In ihren Insights erklärte Frau Velina Tchakarova, M.A., Direktorin, Österreichisches Institut für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES), dass Ungewissheit oftmals die einzige Gewissheit ist. Veränderung ist die einzige Konstante im Leben.


Sie wies auf mehrere Trends hin, die ihrer Ansicht nach sowohl für die EU-Institutionen als auch für die Unternehmen gleichermaßen wichtig seien und sich wiederum auf das Leben der Bürger auswirken würden. Sie erwähnte die Auswirkungen der Globalisierung und betonte die Spaltung des globalen Systems als einen äußerst wichtigen Megatrend, dessen Entwicklung die globalen Moden und das globale Wohlergehen stark beeinflussen würde.


In ihren abschließenden Bemerkungen stellte sie fest, dass viele Länder in gewisser Hinsicht in der Lage seien, geoökonomische Mittel zur Waffe zu machen. Wir müssen vorsichtig sein und Unternehmen müssen ein klares Verständnis für die geopolitischen und geoökonomischen Risiken entwickeln, die direkt mit dem Verhalten von Staaten und Organisationen mit großer internationaler Bedeutung verbunden sind. Als Lehre aus den vorangegangenen industriellen Revolutionen wurde schließlich die Macht, die aus dem Weg der industriellen Revolution als Sieger hervorging, auch zur Weltmacht.


Am Ende der dritten Session gab der Moderator Botschafter Dr. Victor Jackovich, Präsident von Jackovich International LLC, USA und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum, einen außergewöhnlichen Überblick über das 19. Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2022, über die vielen interessanten Statements, Beiträge und Beobachtungen der hochkarätigen Teilnehmer und Referenten, sowie über die Fülle an Ereignissen, die die VEF-Region derzeit bewegen.


Die Auszeichnung "Country Partner of the Year 2022" wurde dem Mitgliedsland, der Republik Türkiye für die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit verliehen. Die Auszeichnung wurde von Herrn Ahmet Burak DAĞLIOĞLU, Präsident der Präsidentschaft der Republik Türkei Investment Office entgegengenommen.


Beim anschließenden Mittagessen hatten die Teilnehmer und Gäste die Möglichkeit, sich in einer informellen und freundlichen Atmosphäre intensiv auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue aufzunehmen.


Das anschließende Echo war überaus positiv.


Das Vienna Economic Forum dankt allen Mitgliedern, Partnern und Freunden für die konstante Unterstützung, die uns weiter antreibt, größere Ziele zu erreichen und unseren Horizont zu erweitern.


Besonderer Dank geht an: A1 Telekom Austria Group, AFRY Management Consulting Austria GmbH, AME International GmbH, CANON CEE GmbH, Freshfields Bruckhaus Deringer Rechtsanwälte, Jackovich International LLC, KELAG Kärntner Elektrizitäts AG, LANSKY, GANZGER + Partner, Chamber of Economy of Montenegro, Städtischen Garantiefonds der Stadt Sofia, Novomatic AG, Österreichische Post AG, Präsidentschaft der Republik Türkei Investment Office, Raiffeisen Bank International, Serbischer Wirtschaftsverband, Sopharma PLC, Steiermärkische Bank und Sparkassen AG , Verbund AG, Wiener Versicherung Gruppe, Wien Holding GmbH.


Darüber hinaus möchte Vienna Economic Forum seine Dankbarkeit besonders der Raiffeisen Bank International für die Gastfreundschaft und die starke technische Unterstützung aussprechen.

Das Vienna Economic Forum bedankt sich auch bei Society Magazine.

Das Programm finden Sie hier.

 

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Welcome Cocktail on the 13th of November 2022 on the occasion of the 19th Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2022
"Economy meets Politics in Difficult and Uncertain Times"

 

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19. Vienna Economic Forum – Vienna Future Dialogue 2022

Economy Meets Politics
in Difficult and Uncertain Times

14 November 2022
Raiffeisen Bank International

The Program can be found here.

 

 

 

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21. Traditionelle Gartenparty des Vienna Economic Forum
im Paradies - Garten von Villa Flora

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Die 21. Traditionelle Gartenparty des Vienna Economic Forum fand am 10.06.2022 im Paradies- Garten der Villa Flora statt. 

Nach der langen Pause der Pandemiezeit, konnten die ca. 300 Mitglieder, Partner und Freunde des Vienna Economic Forum das beliebteste Sommer Social Event des Vienna Economic Forum, definiert als „Kulinarische und musikalische Reise durch die VEF- Mitgliedsländer“, wieder genießen. 

Die bunte Mischung der Gäste aus allen Ländern der VEF-Region, aus Europa und der Welt wurden von der Gastgeberin, Frau Prof. Mag. Tauchhammer, Herausgeberin von Society Magazin, langjähriger VEF - Media Partner und VEF- Ehrenmitglied, herzlich begrüßt.

In Ihrer emotionalen Eröffnungsrede hat sich die Generalsekretärin Botschafterin a.D. Dr. Elena Kirtcheva speziell bei den Damen und Herren Botschaftern und Geschäftsführern der Botschaften der VEF- Länder bedankt und betont: „Sie alle, Exzellenzen, akkreditiert in Österreich, haben in dieser spezifischen Zeit eine hoch verantwortliche Mission:  nicht nur das eigene Land zu präsentieren, sondern viel mehr in regionale und europäische Dimension zu handeln, an eine gemeinsame europäische Zukunft zu denken, für die Prosperität und das Wohlergehen des eigenen Landes als Teil der ganzen Region und des ganzen Europas  zu sorgen!“

Weiter hat die Generalsekretärin und VEF -Gründerin Dr. Elena Kirtcheva die weltbekannt gewordenen Worte des früheren USA Präsidenten Kennedy vom Jahr 1961 paraphrasiert: „In tiefer Überzeugung, dass die VEF -Mission uns alle verpflichtet, fragen wir nicht- was Österreich und Wien für Vienna Economic Forum und die VEF- Mitgliedsländer tun können- wir wollen für das Land Österreich und die Stadt Wien weiter und mehr tun! In Erfüllung dieser Mission, und um unsere VEF Region, die Region „Von der Adria bis zum Schwarzen Meer“ – von Wien aus - noch besser auf die Europäische- und Weltkarte zu positionieren, diese Region nicht nur sichtbarer zu machen, sondern ihre gebürtige Rolle bei der Durchsetzung der wirtschaftlichen, der europäischen und der universalen menschlichen Werte zu unterstützen, wollen wir das Vienna Economic Forum in eine echte Internationale Organisation mit Sitz in Wien umwandeln. Wo ein Wille da ein Weg!“, betonnte die Generalsekretärin.

Zu dem Traditionellen Family Foto hat die Gastgeberin Frau Prof. Mag. Tauchhammer die anwesenden Botschafter, Mitglieder des Botschafterkomitees des Vienna Economic Forum, die Geschäftsträger und Diplomaten der Botschaften, die Mitglieder des VEF - Vorstandes und die Mitglieder des VEF- Ehrenkomitees eingeladen:

Botschaften:
• S.E. Herr Kemal KOZARIĆ – Bosnien und Herzegowina
• Frau Geschäftsträgerin a.i. Victoria Scolnic - Moldawien 
• Frau Geschäftsträgerin a.i. Marija Lakic Barfus - Montenegro
• S.E. Herr Osvit ROSOKLIJA – Nord Mazedonien
• S.E. Herr Emilian HUREZEANU - Rumänien
• Herr Mag. Matjaz MARKO, Gesandter / Wirtschaftsrat - Slowenien
• Herr Alattin Temur, Erster Botschaftsrat - Türkei

Mitglieder des VEF Vorstandes:
- Herr Mag. Peter Höfinger – Mitglied des Vorstandes Vienna Insurance Group (VIG) und VEF -Vizepräsident
- Herr Wilbert Verheijen- Managing Director, Canon CEE GmbH
- Herr Emmanuel Forest- Former CEO, BOUYGUES EUROPE SA; Brussels, aus Paris hierher extra geflogen

Ehrenmitglieder des Vienna Economic Forum:
Herr Dr. Franz Kosyna
Amb. Prof. Dr. Vasilka Poposka Trenevska
Herr Dr. Ernst Huber
Herr Ludwig Nießen
 
Der VEF – Vorstandsmitglied Herr Emmanuel Forest, extra aus Paris gekommen, hat zu Ehre des VEF- Mitgliedslandes Ukraine zwei ukrainische Lieder gesungen.

Die vielen Gäste wurden von den Botschaften mit länderspezifischen und traditionellen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. 
Das vielfältige künstlerische Programm, mit Darbietungen von Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Moldawien und Nord Mazedonien, wurde von den Gästen sehr genossen - die Volkstänze der Region animierten vielen zum Mittanzen.

Die gute Stimmung, die kulinarischen Köstlichkeiten, das musikalische Vergnügen und die einmalige Atmosphäre des Paradies- Gartens der Villa Flora haben, besonders in der schweren Zeit eines Krieges auf dem alten Kontinent im 21. Jahrhundert, wieder bewiesen wieviel Gemeinsamkeit die Menschen der Region von der Adria bis zum Schwarzen Meer miteinander verbindet und wieviel alle die universalen menschlichen Werte schätzen. 
 
 
 
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Vienna Economic Talks – Istanbul Meeting 2022

Vienna Economic Talks - Istanbul Meeting 2022 fanden am 17. Mai 2022 im historischen Dolmabahçe Palace in Istanbul statt.

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Vienna Economic Forum ist stolz darauf, die Veranstaltung gemeinsam mit der Presidency of the Republic of Türkiye Investment Office, vertreten durch ihren Präsidenten, Herrn Ahmet Burak Dağlıoğlu, Mitglied des VEF-Vorstands, organisiert zu haben.

Die hochrangigen Teilnehmer - Vertreter der regionalen Politik und der globalen Wirtschaft - trugen maßgeblich zum großen Erfolg der Veranstaltung bei. Die sehr lebhaften Debatten konzentrierten sich auf das spannende Thema: "Wirtschaft als treibende Kraft in schwierigen und unsicheren Zeiten". Im Rahmen des intensiven Programms wurden die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Türkei und die wirtschaftliche Entwicklung durch Kooperationen diskutiert, einschließlich der Wiederaufbau des VEF-Mitgliedsstaates Ukraine nach dem Krieg.

Vienna Economic Talks - Istanbul Meeting 2022, moderiert von Frau Andrea Sanke, Journalistin und Senior Moderatorin bei TRT Word News in Istanbul, wurde von Botschafterin a.D. Dr. Elena Kirtcheva, Vorstandsmitglied und Generalsekretärin des Vienna Economic Forum, eröffnet, die die langjährige Geschichte und hervorragende Zusammenarbeit zwischen VEF und Invest in Turkey, von der Organisation des ersten VEF - Istanbul Meeting im Jahr 2007, gefolgt vom Istanbul Meeting im Jahr 2011 und dem Vienna Economic Forum - Meet Turkey in Vienna im Jahr 2012, bis zum Istanbul Meeting 2022 schilderte. Sie sprach auch über die wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung der Türkei für die Region sowie über die zukünftige Entwicklung der Zusammenarbeit.

In seiner Eröffnungsrede erklärte Herr Ahment Burak Dağlıoğlu, Präsident von Presidency of the Republic of Türkiye Investment Office und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum, dass der Raum, in dem Vienna Economic Talks - Istanbul Meeting 2022 stattfinden, derselbe Raum sei, in dem noch wenige Wochen davor die diplomatischen Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland stattfanden. Dabei brachte er seinen Wunsch nach einem raschen positiven Konfliktlösung zum Ausdruck. Darüber hinaus sprach er über die sehr niedrigen ausländischen Direktinvestitionen (ADI) in der Region und betonte, dass das Hauptziel der Strategie darin bestehe, den Anteil der Türkei am globalen ADI-Markt bis 2023 auf 1,5 Prozent zu erhöhen, indem die Leistung des Landes in Bezug auf hochwertige ADI-Profile verbessert wird. Dies ist gleichzeitig auch ein wichtiges regionales Ziel.

In seiner Eröffnungsrede sprach Herr DI Peter Umundum, Vorstand für Paket und Logistik der Österreichischen Post AG und Präsident des Vienna Economic Forum, über eine neue wirtschaftliche Ära und betonte die Notwendigkeit des Istanbul Meeting 2022. Er sprach darüber, wie die Wirtschaft die Welt verändern und als treibende Kraft in schwierigen und unsicheren Zeiten bei der Bewältigung aller Herausforderungen helfen kann. Dabei betonte er die dringende Notwendigkeit einer verstärkten regionalen Zusammenarbeit und ständiger Konnektivität. DI Umundum brachte die positiven Erfahrungen der Österreichischen Post AG zum Ausdruck, insbesondere im Hinblick auf das gute und stetige Wachstum von ARAS Kargo im Land und die beeindruckende Leistung von 2 Millionen zugestellten Paketen pro Tag im Jahr 2021. Er äußerte über das weitere Potenzial für zukünftige Entwicklungen.

Während der ersten Session: "Exploring Türkiye's Economic Resilience in an Age of Opportunities and Challenges" sprach I.E. Frau Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, in ihrem Video-Impuls-Statement über das enorme Potenzial, die Talente und die Chancen dieser Region und die seit über zwei Jahrzehnten bestehende fruchtbare Zusammenarbeit zwischen EU und Türkei. Darüber hinaus hob sie die vielen Möglichkeiten, den offenen Zugang und die Chancen hervor, die die EU-Programme Horizont Europa und Erasmus Plus bieten, und wies auf das „Green Erasmus“ hin, das Chancen im Kampf gegen den Klimawandel bietet.

S.E. Herr Hekuran Murati, Minister für Finanzen, Arbeit und Transferleistungen von Republik Kosovo, warf die Frage auf, wie die Wirtschaft widerstandsfähiger gemacht werden könnte, insbesondere im Hinblick auf die COVID-Situation, die Inflation und die Energieknappheit. Zum einen betonte die Notwendigkeit von Finanzspritzen, um die große Lücke zu schließen, die durch die aktuellen Herausforderungen verursacht wird. Zum anderen berichtete Minister Murati über das 10,5% Wachstum von Kosovo im Jahr 2021.

Herr Mehmet Kacir, stellvertretender Minister für Industrie und Technologie der Türkei, erörterte in seiner Ansprache die COVID-Problematik und die Auswirkungen auf die Lieferketten, die Widerstandsfähigkeit in dieser Angelegenheit und die während der Pandemie in die Türkei verlegten Produktionslinien. In den letzten 20 Jahren wurden in der Türkei ausländische Direktinvestitionen in Höhe von über 290 Milliarden US-Dollar getätigt. Die zahlreichen Start-Ups werden von der Regierung kontinuierlich unterstützt. Die Türkei hat tiefe Wurzeln und pflegt produktive Beziehungen zu den Ländern in der Region, was die Bedeutung einer weiteren, noch aktiveren Zusammenarbeit unterstreicht.

Während der lebhaften und produktiven Diskussion unter der Leitung des Moderators, Herrn Auskar Surbakti, Journalist und Senior-Moderator für TRT World News in Istanbul, hob Frau Barbara Hagen, CFO von ARAS Kargo, noch einmal die großartigen Leistungen und die beeindruckende Anzahl von Paketen hervor, die ARAS Kargo während der Pandemie täglich erfolgreich zustellen konnte, und betonte das Jahr 2021 als Rekordjahr. Herr Dr. Gabriel Lansky, Partner, LANSKY, GANZGER, GOETH, FRANKL + Partner (LGP), Österreich, sprach über den großen Erfolg, den die Kanzlei auf lokaler und internationaler Ebene mit über 200 Anwälten in über 20 Ländern in den Bereichen Investitionen, Finanzen und Handel hat. Dr. Lansky informierte außerdem über das neue Büro in der Türkei. Herr Burak Bilge, CEO von Austria Card Türkiye und Präsident von Türkiye-Austria Business Council im Board of Foreign Economic Relations of Türkiye (DEIK), strategischer Partner des Vienna Economic Forum, sprach über die Präsenz seines Unternehmens in Türkei seit 1996, die von ihm produzierten Smart Cards und die angebotenen digitalen Dienstleistungen. Herr Dr. Hüseyin Gelis, Präsident und CEO von Siemens Türkiye, erläuterte die lange Geschichte von Siemens sowie die Rolle des Unternehmens als Wachstumsplattform in Türkei. Er erörterte die neuen Probleme, mit denen der Markt gegenwärtig konfrontiert ist, und zwar nicht nur die Materialknappheit, sondern auch den Mangel an Arbeitskräften. Der Präsident von Marmara Group Foundation und strategischer Partner des Vienna Economic Forum, Herr Dr. Akkan Suver, hob die langjährige Zusammenarbeit mit dem Vienna Economic Forum hervor und lud zum 25. Eurasian Forum in Istanbul ein.

Zu Beginn der zweiten Session: "Fostering Economic Development through Local, Regional and International Cooperation" hatten die hochrangigen Teilnehmer die Gelegenheit, vor allem das Video-Impuls-Statement von Frau Dr. Lilyana Pavlova, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank (EIB), zu hören, die über die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung durch lokale, regionale und internationale Zusammenarbeit sprach und die Notwendigkeit betonte, schneller, gemeinsam und entschlossener zu handeln, um der Welt bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen zu helfen. Vizepräsidentin Pavlova führte weiter aus, wie die COVID-19 Herausforderungen die Kraft der europäischen Solidarität im Vordergrund gestellt haben, und hob die Mittel in Höhe von 58 Mrd. Euro hervor, die die EIB zur Bekämpfung der negativen wirtschaftlichen und sozialen Folgen bereitgestellt hat. Auf globaler Ebene sind neue Partnerschaften wie zum Beispiel „Invest EU“ der Schlüssel zu einer nachhaltigen Entwicklung.

In seinem Impulsstatement sprach Botschafter Dr. Valentin Inzko, ehemaliger Hoher Repräsentant der Vereinten Nationen und EU-Sonderbeauftragter (HR/EUSR) für Bosnien und Herzegowina, Ehrenmitglied des Vienna Economic Forum, über mehr als 60 Initiativen, die derzeit in der Westbalkanregion aktiv sind, von denen sich einige wiederholen. Er ging auf die Arbeit des Regional Cooperation Council ein, der die CEFTA abgelöst hat, auf den Berlin-Prozess sowie auf die Notwendigkeit, dass die Initiativen nicht nur existieren, sondern auch umgesetzt und verwirklicht werden, was nach Ansicht von Botschafter Dr. Inzko von zentraler Bedeutung ist. Dazu betonte er, dass die Zuwanderung aus dem Balkan dringend gestoppt werden muss.

Der stellvertretende Außenminister der Türkei, Herr Faruk Kaymakci, betonte zu Beginn seiner Grundsatzrede, dass die Türkei den Krieg Russlands ablehne und die Ukraine in allen ihren Bemühungen unterstütze. Er sprach über die künstliche Schaffung des Begriffs Westbalkan, mit dem die Türkei diskriminiert und an den Rand gedrängt wird, während wir eigentlich über Südosteuropa sprechen sollten. Er betonte außerdem die ausgezeichneten Beziehungen zwischen der Türkei und den Ländern des westlichen Balkans - sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf politischer Ebene. Er äußerte sich über die EU-Beitrittsperspektive der Türkei und hielt fest, dass sich die beiderseitigen Bemühungen der EU und der Türkei für die Unterstützung der Länder des Balkans gegenseitig ergänzen und verstärken sollten.

Während seiner Teilnahme an der Diskussion wies Herr Pavle Radovanović, Vizepräsident der Wirtschaftskammer von Montenegro und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum, auf die Rolle der Wirtschaftskammern bei der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung hin und betonte die Tatsache, dass sie die "Stimme" der Wirtschaft darstellen und über die Kapazitäten und das Know-how verfügen, berechtigte Forderungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Herr Dr. Nikolay Tsenkov, Manager des kommunalen Garantiefonds der Stadt Sofia, Bulgarien, Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum, sprach über die einzigartige Form und Funktion des kommunalen Garantiefonds und seine bedeutende Rolle bei der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen, sowie über die Bedeutung der Zusammenarbeit, nicht der Rivalität, zwischen den Institutionen. Herr Erdem Acay, CEO der Coşkunöz Holding Türkiye, sprach über die Lieferketten und die anhaltende Rivalität anstelle von Kooperation, das zunehmende Interesse an den VEF-Mitgliedsländern und die Notwendigkeit, sich auf mehrere Bezugsquellen und nicht nur auf eine zu verlassen. Herr Ali Tahan, Head of International Banking and Investor Relations, Vakifbank Türkiye, sprach über die enormen Darlehensbeträge für kleine und mittlere Unternehmen, die Unterstützung für die türkischen Exporteure und die Niederlassungen der Bank in Katar und den USA. Herr Ufuk Cemal Bali, Generaldirektor und Vorstandsmitglied von Intesa Sanpaolo, erläuterte die Aktivitäten der Bank in der Türkei und in den Tochtergesellschaften in der ganzen Welt. Intesa Sanpaolo gehört zu den führenden Banken im Land und in Europa. Er sprach über die zwei wichtigsten Aspekten einer stabilen und zuverlässigen Lieferkette in der Türkei – den geographischen Aspekt und die Bevölkerung.

Am Ende der zweiten Session gab Botschafter Dr. Victor Jackovich, Präsident von Jackovich International LLC, USA und Vorstandsmitglied des Vienna Economic Forum, einen außergewöhnlichen Überblick über die Vienna Economic Talks - Istanbul Meeting 2022 und fasste damit alle interessanten Aussagen, Beiträge und Beobachtungen der vielen hochkarätigen Teilnehmer und Referenten zusammen.

Vienna Economic Forum bedankt sich bei allen Kooperationspartnern für ihre Unterstützung A1 Telekom Austria Group, AFRY AF Pöyry, AME International GmbH, CANON CEE GmbH, Freshfields Bruckhaus Deringer, Jackovich International LLC, Kelag AG, LANSKY, GANZGER, GOETH, FRANKL + Partner (LGP), Chamber of Economy of Montenegro, MUNICIPAL GUARANTEE FUND FOR SME SOFIA, Novomatic AG, Austrian Post AG, The Presidency of the Republic of Türkiye Investment Office, Raiffeisen Bank International, Serbian Association of Economists, Sopharma PLC, Steiermärkische Bank und Sparkassen AG, Verbund AG, Vienna Insurance Group (VIG), Wien Holding GmbH, sowie bei den besonderen Unterstützern der Veranstaltung ARAS Kargo und Ray Sigorta Vienna Insurance Group.

Das Programm finden Sie hier.

 

Vienna Economic Talks – Istanbul Meeting 2022

 

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